Klassenreise der 10/1

 nach Marina di Massa

Italien

 vom 8. bis 16. September 2004

 

 

Ich möchte euch gerne ein paar Eindrücke über unsere Klassenfahrt berichten, wie Keywan den „Berg hinunterstürzte“, Yasin nie Ruhe gab und vieles mehr…...

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Spaß hatten wir alle, so kann man sagen, auch wenn einige ab und zu mal Heimweh hatten oder das Bedürfnes verspürten sich mit jemandem zu zanken. Sehr entspannend war auch für die meisten die Erholung von unseren „geliebten“ Fachlehrern. Was nicht heißt, dass wir sie nicht mögen.

 

Aber mal nicht an Hausaufgaben und lernen zu denken, tut jedem gut!

 

Als wir nach der endlos langen Busfahrt in Marina di Massa ankamen, merkte man sofort, dass von dem Wetter dort viel mehr Sonne zu erwarten war als in den letzten Wochen in Deutschland. Absolut gestresst von der Fahrerei, waren wir alle glücklich, als wir uns das erste Mal auf die Betten werfen konnten!

Aber gleich eine Stunde nach unserer ersten Begegnung mit unserer Unterkunft zog unser Klassenlehrer mit uns los in Richtung Strand, wo wir dann mit großem Jubel ins Meer sprangen. Leider lernten wir auch den Bademeister kennen, der sich wahrscheinlich vorgenommen hatte uns den Aufenthalt am Strand so langweilig wie

möglich zu gestalten. Es stellte sich heraus, dass jegliche sportliche Aktivität mehr oder weniger verboten war. Die Badegäste sollten ungestört bleiben.

Am zweiten Tag hieß es früh aufstehen, was mir persönlich gar nicht passte, aber was soll man machen. Wir fuhren in die „Cinque Terre“. Der Küstenweg war eine kleine Herausforderung in der brütenden Mittagshitze. Es ging ziemlich steil hinauf und man hatte grandiose Ausblicke hinunter zum Meer und den schönen Buchten. Nach den ersten zehn Minuten Gejammer machte es dann doch allen Spaß. Unser Mitschüler Keywan gefiel die Landschaft so gut, dass er sich alles mal von nahem ansehen wollte – plötzlich stürzte er eine Böschung hinunter. Nach atemberaubender Bergrettung durch Herrn Ludewig konnte er jedoch weiter gehen und hatte bis auf ein blaues Auge zum Glück nichts weiter.

 

Ich glaube ich bekomme nicht mehr alle Tage zusammen. Aber mir ist auch noch sehr gut in Erinnerung, wie Herr Ludewig noch einmal mit uns in die Cinque Terre fuhr, um den Weg „Via del amore“ (Weg der Liebenden)  entlang zu wandern. Welch ein Pech, ein ganztägiger Regen machte diese Vorhaben zunichte und meine Schuhsohlen freuten sich über die unvorhergesehene Pause.

 

Sehr berichtenswert ist auch der letzte Abend, wenn auch Frau Schröder und Herr Ludewig ihn nicht sooo toll fanden. Alle Schüler zogen los in den Ort um noch einmal richtig zu feiern. Am Anfang hatten wir zwar ein wenig Streit, da wir uns nicht einigen konnten, was wir machen wollten, aber letztendlich trafen wir uns dann doch alle im gleichen Club wieder.

 

Leider vergaßen die meisten von uns auf die Uhr zu gucken und deshalb kamen wir nicht einmal 20 Minuten zu spät. Das fanden unsere Lehrer gar nicht lustig. Sie beschlossen mit den anderen, die pünktlich waren, noch ein Eis essen zu gehen. Als dann alle im Hotel versammelt waren, meckerte Herr Ludewig recht ordentlich, was aber nicht weiter schlimm war, da wir alle sehr müde waren und gleich einschliefen.

 

Leider ging es am nächsten Tag nach Hause. Italien war schon super.

 

 

Steven Winkler

 

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